Hoffentlich bekomme ich noch meinen Anschluss!

Was ist passiert? Hier die Geschichte:

Neulich hörte ich folgendes (vertrauensvolle Quelle):


Die DGF (Deutsche Glasfaser) wird das Polygon nicht mehr ändern. Lediglich die Häuser, die auf der Strecke aus Hasenmoor aber außerhalb des Polygons liegen, profitieren davon, dass die Leitung aus Hasenmoor kommt und werden angeschlossen. Bei allen anderen in Außenbereichen liegenden (noch nicht ganz) Kunden, will die DGF, auch wenn wir Dorfbewohner die Gräben buddeln, jetzt plötzlich € 4,00 pro laufendem Meter und pro Anschluss vom Polygon-Endpunkt aus haben.

Dies wären bei einer Entfernung von 500 Meter vom Endpunkt des Polygons und 3 Wohnungen, für den Eigentümer ein Aufwand von ca. € 6.000. Wer schließt sich für diesen Preis an?  

Dies ist eine

Verarsch…..größten

Ausmaßes!

 

Auf allen öffentlichen Veranstaltungen während der Nachfragebündelung hat die DGF immer wieder betont, dass der Anschluss der Außenbereiche schon „im Nachgang einvernehmlich“ geklärt wird! Immer wieder habe ich – und auch andere – in meinen Artikeln darauf hingewiesen, dass insbesondere die Erneuerung der Kommunikations-Infrastruktur des gesamten Dorfes gegenüber dem großen Mitbewerber ein Vorteil sein sollte.
Kommunikation ist nicht die Stärke der DGF seit der Nachfragebündelung, sie wurde nun langsam etwas besser, aber anscheinend nur, damit wir solche Frechheiten besser ertragen können!

Was ist mit unserer Gesellschaft los? Haben wir gar keine moralischen Werte mehr?

Ich bin, so würden es meine Kinder sagen, vom Grundsatz her sicherlich eher ein konservativer, manchmal sogar ängstlicher Typ, aber das was hier stattfindet bringt mich zu folgender Frage:

Zu was wären wir Schmalfelder bereit um uns gegen solche Schweinereien zur Wehr zu setzen?

  1. Weiter um den Anschluss aller Bewohner – die wollen – Schmalfelds zu kämpfen?
  2. Demo in Bad Segeberg vor der Firmenzentrale der DGF-Nord?
  3. Drohen, die Verträge wegen des Nichteinhaltens von Versprechen, die in aller Öffentlichkeit getätigt wurden, zu kündigen?
  4. Es so hinzunehmen wie es ist, aber die Gemeinde um die Übernahme der Kosten bitten?

    Ü
    brigens: die nicht ans Glasfasernetz angeschlossenen, die dann weiterhin bei dem großen Mitbewerber ihren Vertrag haben, haben es dann bald gut: da die alte Kupferleitung nicht mehr so stark frequentiert wird, ist wenigstens die Leistung annähernd das, was versprochen wurde.

…und hoffentlich schließen die mich dann noch an!?

Mich entsetzt immer wieder das völlige Fehlen von Sozialkompetenz bei den Firmen in den Branchen Telekommunikation, Energie, Finanz- und Gesundheitswesen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn irgendwann einmal ein Unternehmen feststellen würde, das Geld nicht alles ist.

meint Dieter

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