Nun haben einige schnelles Internet

Was für eine Freude so kurz vor Weihnachten!

Am 21., also drei Tage vor Weihnachten, wurde meine Leitung aktiviert. Es dauerte nur 20 Minuten, dann war der freundliche Herr von der mih wieder weg. Ich sollte noch eine bis eineinhalb Stunden warten und dann könnte ich loslegen. Artig wartete ich und dann ging es daran, die FritzBox 3490 zu konfigurieren und das Umfeld so herzurichten, dass diese schnelle Leitung auch Spaß bringt.

Nachdem ich mich ja vorher schon etwas mit der Materie auseinander gesetzt habe, las ich mir die Anleitung zum Konfigurieren einer FritzBox 7xxx durch, da man mir damals, als ich die 3490 gekauft habe, sagte, dass diese „so sei wie die 7490, aber ohne Telefonie“. Stimmt soweit: Die Konfiguration klappte wie bei einer 7xxx, die Leitung funktionierte auch, aber im WLan mit erschreckend geringem Datendurchsatz. Sowohl von AVM als auch von DGF bekam ich auf meine Anfragen hin sichtlich „hausinterner Flaschenhälse“ nur allgemeine Hinweise, wo ich (Trottel) mal nachschauen sollte. Hatte ich längst getan. Nachdem ich einige recht alte LAN-Kabel und einen LAN-Switch vorsichtshalber ausgetauscht habe, ist der Datendurchsatz noch immer sehr merkwürdig. Neulich hatte ich mit meinem Handy 102/95 MBits Down/Upload, auf meinem Tablet zur gleichen Zeit und am gleichen Ort lediglich 3,7/8,5  MBits. Vorher diese Schwankungen / Ungleichmäßigkeiten kommen konnte mir bisher keiner erklären.  Ich beobachte es weiter, vielleicht komme ich ja dem Geheimnis irgendwann auf die Spur, dann berichte ich wieder.

Hinsichtlich der Telefonie, die ja erst nach Ablauf des Altvertrages in der Regel über Glasfaser läuft, habe ich heute wieder dazu gelernt. Die 3490 habe ich damals bewusst gekauft, da ich eine ISDN-Telefonanlage habe, die wir auch weiter nutzen wollen. Was mir keiner gesagt hat, dass ich zum Anschluss dieser ISDN-TK-Anlage am Router einen S0-Bus-Anschluss haben muss. Dieser fehlt natürlich an der 3490! So ein Mist, hätte ich damals bloß die 7490 gekauft, da ist so ein S0-Anschluss mit drin. Hinsichtlich Telefonie gibt es sicherlich auch noch andere Lösungen, denen werde ich jetzt mal nachgehen. Mal schauen was dabei rauskommt.  Wenn sich da jemand auskennt, bin ich für Lösungsvorschläge dankbar.

Gerade soeben ist mir noch was eingefallen: Mein Nachbar hat eine 7490. Wenn er nun sein Internet an das Glasfaser anschließen will, muss er auch die Telefonie über Internet, also seine temporäre Rufnummer nutzen. Laut DGF soll er einen weiteren Router einsetzen und so Telefonie über einen und Internet über den anderen laufen lassen. Da der mih-Mitarbeiter sein Tablet direkt an das CPE angeschlossen hatte, ich auch so den Datendurchsatz gemessen habe, denke ich, dass man für das Internet auch direkt an die CPE mit einem LAN-Kabel gehen kann. Dies hat den Vorteil, dass die Telefonie bis zum Portierungsdatum wie gewohnt weiterlaufen kann und man trotzdem das schnelle Internet nutzen kann. Sobald ich hier was höre, melde ich mich wieder.

So, ich hoffe bei Euch / Ihnen läuft es auch einigermaßen gut und ihr / Sie kommen mit der schnelleren Welt im WWW zurecht. 

Ich wünsche einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

meint Dieter

mein Wissen Stand heute

Moin Zusammen,
heute möchte ich mal wieder meinen Wissensstand mit Euch teilen.

Auf der letzten Gemeinderatssitzung am 12.12. teilte der Bürgermeister unter anderem mit, dass fast alle Außenbereiche angeschlossen werden. Lediglich der Bereich Brook / Rothenbek wird erst angeschlossen, wenn von Struvenhütten kommend ein Kabel verlegt wird (Genaueres hierzu weiß ich nicht). Hierbei ist jedoch zu bemerken, dass ab einem bestimmten Punkt jeweils € 4 pro laufendem Meter zu zahlen ist. Ob dies pro Haus gilt (also wenn dort vier Parteien wohnen geteilt durch 4) oder pro Anschlussteilnehmer weiß ich nicht. Auf jeden Fall hat die Gemeinde beschlossen, von den € 4 einen Euro zu übernehmen. Es ging bis vor kurzem um 30 Haushalte, jetzt noch um 23 Haushalte, der Zuschuss würde demnach ca. € 9.500 betragen.

Wenn man bei Beginn der ganzen Aktion gesagt hätte, jeder Haushalt zahlt zwischen € 50 und € 100 für den Anschluss und dieses Geld geht in die Gemeindekasse zum Ausbau der Außenbereiche, dann hätten alle nur diesen Beitrag zahlen müssen, egal wo sie wohnen und das Dorf wäre mal wieder „EINS“ gewesen. Denn 400 mal € 100 gleich € 40.000 und das hätte gereicht.

Das wäre dann Dorfgemeinschaft / Solidarität gewesen!

Aber nein, man gibt lieber einen, nach meiner Meinung, lächerlichen Zuschuss von € 1,00 pro laufenden Meter. Vorher wäre es viel einfacher gewesen!

Was der Bürgermeister auch noch berichtete war, dass er viele nette und interessante Menschen kennengelernt hat. Es hörte sich so an, als ob dies nicht bei der DGF sondern bei den Mitarbeitern der mih gewesen wäre! Dies glaube ich ihm dann, bei der DGF hätte ich Schwierigkeiten.

Darüber hinaus hat der PoP jetzt Strom und soll ab Montag, den 19.12. ans Netz gehen. D.h. das ab Dienstag die ersten Anschlüsse ans Netz gehen und aktiviert werden. Weitere Anschlüsse im Dorf werden dann noch bis zum 30.12.2016 angeschlossen und danach machen die Mitarbeiter leider bis 30.01.2017 Urlaub.

Nicht, das ich ihnen den Urlaub nicht gönne, sie haben ihn sich redlich verdient, aber der Zeitpunkt ist doch extrem unglücklich und wenn die DGF „planen“ würde und sich von ihren Mitbewerbern unterscheiden wollte – ich sag da nur: (aus Wikipedia): Als Alleinstellungsmerkmal (englisch unique selling proposition oder unique selling point, USP) wird im Marketing und in der Verkaufspsychologie das herausragende Leistungsmerkmal bezeichnet, durch das sich ein Angebot deutlich vom Wettbewerb abhebt hätte sie diesen totalen Stillstand verhindern können. 

Also für die, die bis zum 30.12. noch keinen Anschluß haben: Geduld bis zum 01.02.2017, dann geht es weiter (hoffentlich)!

Noch eins: Ich habe am 22.11.2016 einen Brief an die DGF in Borken geschrieben (hier zum Download: DGF_AnsprechpartnerSuche) auf den ich bis heute leider keine Antwort erhalten habe. DGF halt!

Alles was bisher nach der Nachfragebündelung von Seiten der DGF passiert ist, führt bei mir dazu, schon heute über einen Wechsel zu einem anderen Anbieter in 2 Jahren nachzudenken. Schade!

meint Dieter

und was passiert nun und wann?

Nun liegt das Glasfaser im Haus!  

Die Arbeiter des Subunternehmers der mih GmbH, Münster, haben gute Arbeit geleistet und keinen Dreck gemacht. Hausherr und Hausfrau sind sehr zufrieden.

Leider konnten wir uns mit den arbeitenden Menschen nicht unterhalten, da sie aus Montenegro und Bosnien stammen und wir ihre Sprache nicht verstehen und sie unsere nicht richtig können. Ich muss ehrlich sagen, dass ich die Art, wie mih und die DGF mit mir als Kunden umgehen, etwas respektlos finde. Wenn neben mir Leute stehen und sich – vielleicht über mich oder aber über die Arbeit, die sie bei mir verrichten sollen – unterhalten und ich dieses nicht verstehe und auch keiner da ist, der mir das übersetzt, finde ich das zum Teil Respektlos. Die Arbeiter können nichts dafür und ich ziehe meinen Hut vor ihnen. Für ihre Auftraggeber habe ich diese Achtung nicht, denn sie könnten und müssten für Ansprechpartner Vorort sorgen.. 

Die Fasern liegen im Haus und nur schwer kommt man an Informationen ran, wie es weiter geht. Folgendes ist mir Stand heute, 01.12.2016, bekannt:

  1. Erstaunlicherweise benötigt der PoP, bzw. die dort stehenden Server, Strom. Wann dies dort von dem Netzbetreiber dorthin verlegt wird ist noch nicht bekannt.
  2. Sobald dort Strom liegt, müsste nach meiner Meinung noch jemand von der DGF kommen und die Leitungen durchmessen, denn Messergebnisse konnten ja bisher nicht in das Installationsprotokoll geschrieben werden.
  3. Sofern hier dann Probleme auftreten, müssen diese erstmal behoben werden, ehe die Leitungen freigeschaltet werden (denke ich?).
  4. Dann irgendwann müsste, nach den Aussagen der DGF bei den Versammlungen in der Nachfragebündelungszeit, eine Freigabe erfolgen und alle können ab dem Zeitpunkt das schnelle Internet nutzen.
  5. Der Übergang bei der Telefonie wird erst nach Ablauf der persönlichen Telefonverträge erfolgen.  

Laut mih GmbH. sind bisher bei 250 von ca. 400 Kunden die HüP’s (Hausübergabepunkte) sowie die CPE’s ( lt. Wikipedia „Customer Premises Equipment“ = „Ausrüstung in Kunden-Räumlichkeiten“ = für uns: Netzabschluss) montiert worden. Der Leiter von mih, Herr Hajriz Brcvak, meint, dass sie bis Sylvester, sofern diese oder nächste Woche Strom kommt, die Zusage von „80% am Netz“ einhalten können. 

Hinsichtlich eines Ansprechpartners bei der DGF hier in der Region, d.h. in Bad Segeberg, habe ich noch keine Antwort von der DGF, Borken, erhalten. Auch sonstige Möglichkeiten sich über den Stand der Angelegenheiten etc. zu informieren bleiben immer wieder bei einem direkten Kontakt zu Sebastian Sahling oder den Bürgermeister hängen. Für die DGF ist dies ein Trauerspiel und normalerweise sollte die Gemeinde eine Rechnung für „Servicehotline“ stellen.

Heute morgen haben die Arbeiter von der mih wieder vor meiner Haustür gebuddelt. Ich weiß nicht warum und fragen kann man, aber es bleibt ohne verständliche Antwort.

Ich bleib dabei:

Warum muss man genau so schlecht sein oder werden, wie sein großer Mitbewerber?

Ich verstehe es nicht,

meint Dieter