Gehört der Wierenkamper Weg nicht zu Schmalfeld?

Warum werden einige Gebiete nicht bzw. nur gegen teure Zusatzzahlungen mit Glasfaser ausgestattet?

Es gibt das Bundesministerien für Wirtschaft und Energie, das Landwirtschaftsministerium, die gleichen Ministerien  Schleswig-Holsteins, es gibt die Agentur für Kommunikation, Organisation und Management in Berlin sowie das Breitband-Kompetenzzentrum Schleswig-Holstein und vieles mehr. All diese unterstützen die Unternehmen und werden letztendlich von unseren Steuergeldern bezahlt.

Aber diese Steuergelder sind nicht nur für die im Dorfkern lebenden da! Sie sind für ALLE da!

Und wenn das nicht reicht, sollte die Dorfgemeinschaft dafür sorgen!

Darüber hinaus gibt es Förderprogramme durch die o.g. Ministerien. In dem „Dritter Aufruf zur Antragseinreichung – Förderung von Infrastrukturprojekten –
gemäß der Richtlinie „Förderung zur Unterstützung des Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland“ (Förderrichtlinie) des BMVI vom 22.10.2015 “ heißt es u.a.:

Zweck der Förderung ist die Unterstützung eines effektiven und technologieneutralen Breitbandausbaus in der Bundesrepublik Deutschland zur Erreichung eines nachhaltigen sowie zukunfts- und hochleistungsfähigen Breitbandnetzes (NGA-Netz) in untervorsorgten Gebieten, die derzeit nicht durch ein NGA-Netz versorgt sind und in denen in den kommenden drei Jahren von privaten Investoren kein NGA-Netz errichtet wird (sogenannte weiße NGA-Flecken).

Warum wird dies nicht genutzt? Oder wird es nur genutzt, um den Gewinn zu optimieren bzw. leere Gemeindekassen zu füllen?

Lasst uns doch mal zeigen, dass wir EIN Dorf sind! 

meint Dieter

Hoffentlich bekomme ich noch meinen Anschluss!

Was ist passiert? Hier die Geschichte:

Neulich hörte ich folgendes (vertrauensvolle Quelle):


Die DGF (Deutsche Glasfaser) wird das Polygon nicht mehr ändern. Lediglich die Häuser, die auf der Strecke aus Hasenmoor aber außerhalb des Polygons liegen, profitieren davon, dass die Leitung aus Hasenmoor kommt und werden angeschlossen. Bei allen anderen in Außenbereichen liegenden (noch nicht ganz) Kunden, will die DGF, auch wenn wir Dorfbewohner die Gräben buddeln, jetzt plötzlich € 4,00 pro laufendem Meter und pro Anschluss vom Polygon-Endpunkt aus haben.

Dies wären bei einer Entfernung von 500 Meter vom Endpunkt des Polygons und 3 Wohnungen, für den Eigentümer ein Aufwand von ca. € 6.000. Wer schließt sich für diesen Preis an?  

Dies ist eine

Verarsch…..größten

Ausmaßes!

 

Auf allen öffentlichen Veranstaltungen während der Nachfragebündelung hat die DGF immer wieder betont, dass der Anschluss der Außenbereiche schon „im Nachgang einvernehmlich“ geklärt wird! Immer wieder habe ich – und auch andere – in meinen Artikeln darauf hingewiesen, dass insbesondere die Erneuerung der Kommunikations-Infrastruktur des gesamten Dorfes gegenüber dem großen Mitbewerber ein Vorteil sein sollte.
Kommunikation ist nicht die Stärke der DGF seit der Nachfragebündelung, sie wurde nun langsam etwas besser, aber anscheinend nur, damit wir solche Frechheiten besser ertragen können!

Was ist mit unserer Gesellschaft los? Haben wir gar keine moralischen Werte mehr?

Ich bin, so würden es meine Kinder sagen, vom Grundsatz her sicherlich eher ein konservativer, manchmal sogar ängstlicher Typ, aber das was hier stattfindet bringt mich zu folgender Frage:

Zu was wären wir Schmalfelder bereit um uns gegen solche Schweinereien zur Wehr zu setzen?

  1. Weiter um den Anschluss aller Bewohner – die wollen – Schmalfelds zu kämpfen?
  2. Demo in Bad Segeberg vor der Firmenzentrale der DGF-Nord?
  3. Drohen, die Verträge wegen des Nichteinhaltens von Versprechen, die in aller Öffentlichkeit getätigt wurden, zu kündigen?
  4. Es so hinzunehmen wie es ist, aber die Gemeinde um die Übernahme der Kosten bitten?

    Ü
    brigens: die nicht ans Glasfasernetz angeschlossenen, die dann weiterhin bei dem großen Mitbewerber ihren Vertrag haben, haben es dann bald gut: da die alte Kupferleitung nicht mehr so stark frequentiert wird, ist wenigstens die Leistung annähernd das, was versprochen wurde.

…und hoffentlich schließen die mich dann noch an!?

Mich entsetzt immer wieder das völlige Fehlen von Sozialkompetenz bei den Firmen in den Branchen Telekommunikation, Energie, Finanz- und Gesundheitswesen.
Ich würde mich sehr freuen, wenn irgendwann einmal ein Unternehmen feststellen würde, das Geld nicht alles ist.

meint Dieter

Das Neueste vom Glasfaserausbau

Herr Sebastian Sahling (Vorsitzender des Bau- und Planungsausschusses unserer Gemeinde) hat folgendes an die Glasfaser-WhatsApp-Gruppe kommuniziert:

Hallo. Neue Infos von der heutigen Baubesprechung:
die Verlegung in den Straßen ist fast abgeschlossen. Die Hausanschlüsse sind in der Umsetzung. Hier gibt es keine “von außen logische“ Vorgehensweise, da der Mitarbeiter auch das Gespräch mit den Kunden geführt haben muss.
Ab 14.11. sollen die ersten Hausanschlüsse (im Haus) erstellt wurden. Hierzu werden demnächst Termine gemacht. Bis zum 15.12. sollen 80 % in Betrieb sein. Auch hier gibt es keine Reihenfolge, die von außen logisch ist, da die Kunden individuelle Termine bekommen.
Für den Außenbereich gibt es einen Termin mit den Betroffenen. Dort werden die Möglichkeiten erörtert. Termin in dieser Woche. Nachfragen gerne persönlich an mich.
Soweit das neueste von der Glasfaser.“

Für diese Informationen recht herzlichen Dank. Damit kann man was anfangen, auch wenn das eine oder andere von außen her nicht verständlich ist.

Schauen wir mal, wie es weiter geht.

meint Dieter

grüne Kabelbinder am Zaun?

Was ist das denn?

Verdutzt schaute der eine oder andere Schmalfelder den grünen Kabelbinder am Zaun oder woanders an. Hat das was mit den neuen Glasfaserleitungen zu tun? Infos gab es wie überlich nicht vorneweg, aber immerhin schnell hinterher.

Ja, es hat was mit Glasfaser zu tun und dient nicht dem Ausspionieren von „reichen“ Schmalfeldern.

Aber meine Verwunderung bleibt: Warum ist es so schwer vorher zu informieren? Ich verstehe es nicht! 

meint Dieter

Statusmitteilung

und weiter gehtˋs und sogar mit Infos!

Es bewegt sich!

Liegt es an meinem Genörgel oder war es so vorgesehen? Ich weiss es nicht so genau. Aber letztendlich ist das auch egal. Die DGF hat über Fabian Drümmer in Facebook folgenden Beitrag gestellt:

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und einen Link veröffentlicht, der in die richtige Richtung geht. Ich hoffe es geht so weiter.

Durch eine transparente Informationspolitik und das miteinander Reden / Schreiben werde ich mitgernommen und fühle mich bedeutend wohler.

Wenn es Euch auch so geht, schreibt einen Kommentar. Mich würde Eure Meinung sehr interessieren.

meint Dieter

Statusmitteilung

Wir kommen voran

Nun ging es plötzlich im Schusterkamp doch weiter.

Ratz, fatz, waren sie mit dem Kabel vor unserem Haus. Toll, wie schnell das ging. Vorsichtig im Garten ein Loch ausgehoben – wirklich so, das man hinterher nichts gesehen hat -, dann noch schnell ein Loch direkt vor dem Haus, da wo das Kabel in das Haus soll, und fertig waren sie mit uns.

Aber nein, es lag  nur ein Kabel da und wir sind ein Mehrfamilienhaus, d.h. da müssen so viele Kabel liegen, wie Wohnungen im Haus sind. Gut das wir das gesehen haben. Am nächsten Tag wurde nachgebessert. Jetzt liegen die Kabel da und wir warten auf den nächsten Schritt.

Verwundert war ich nur über die Tatsache, dass ich seit der ersten Kontaktaufnahme zur DGF darauf hinweisen muss, dass unser Haus ein Mehrfamilienhaus ist.

Also aufgepasst: Es sollten vor dem Haus immer soviel Kabel liegen wie Wohnungen vorhanden oder vorgesehen sind, sonst kann es teuer werden.

meint Dieter

Statusmitteilung

Und nun?

Nun war Herr Bartelt da. Er hat sich den Raum angeschaut, wo das Glasfaserkabel in das Haus kommt. Hat zur Kenntnis genommen, dass im Vorgarten auf 6m Länge ca. 28m Telefonleitung (in Schlangen) liegt, es aber nicht notiert. Nun soll das Kabel bis an das Haus kommen und erst dann wird wieder mit uns gesprochen, wenn es in das Haus rein soll. So weit, so gut.

Aber was ist in der Straße los? Gestern noch waren die Bauarbeiten von der Lentföhrdener Str. aus weit in den Schusterkamp hinein gekommen, heute war hier gar nichts mehr los?! Dies mag Sinn machen, ode4r auch nicht! Da keine richtige Kommunikation stattfindet – siehe auch viele frühere Beiträge – ist mir dies wieder mal alles unverständlich.

Wann fängt man an uns mitzunehmen auf der Fahrt zum Glasfaseranschluss?

Wahrscheinlich erst,  wenn sie Geld von uns wollen, oder?  

meint Dieter