Was wird uns geliefert, wenn wir die 40% in Schmalfeld erreichen?

Ich möchte hier mal zusammenfassen, was die Deutsche Glasfaser GmbH, Borken bzw. Oering, (DGF) verspricht zu liefern, wenn wir die  40% – Quote erreichen:

  1. Verlegung von Glasfaserleitungen in einem Großteil des Ortes. Dieser „Großteil“ wird durch ein Polygon (= Vieleck) beschrieben, welches auf der Internetseite des Unternehems unter -> Anschlussgebiet einsehbar ist.
  2. Sofern man einen Vertrag mit der DGF abgeschlossen hat, erhält man den entsprechenden Anschluss bis ins Haus. Hier wird im Umkreis von drei Metern zur Hauseinführung ein „Hausübergabepunkt“ (HÜP) (ungefähr gleiche Größe wie  jetzt der Eingang des Telefonkabels vor dem NT) erstellt.
  3. Danach wird im Umkreis von max. 20 Metern ein NT bzw. CPE installiert. Hier muss eine Stromversorgung im Umkreis von 1,5 Metern bestehen (wie bei dem alten NT). Der Weg vom HÜP bis zum NT/CPE muss vom Anschlussnehmer bereitgestellt werden bzw. ist mit dem von DGF beauftragten Unternehmer abzustimmen.
  4. An diesen NT/CPE kann dann, wie auch bei dem alten Anschluss, ihr Router angeschlossen werden. Sofern es sich um einen Router der neueren Generation handelt (z.B. AVM(Fritz!box)-Router der 7xxx-Serie) kann die bisherige Verkabelung im Haus / in der Wohnung so bestehen bleiben wie bisher.
  5. Nach Verbindung mit der Hauskommunikation muss nun nur noch der Router entsprechend eingerichtet werden. Eine beispielhafte Anleitung hierzu findet ihr hier: DGF -> anleitungen/DG0_1_0640_02_16_Anschluss_einer_AVM_FRITZ_Box_DG.pdf 

All die o.e. Schritte werden mit den Anschlussnehmern vorher persönlich abgestimmt und besprochen. Ich glaube (und hoffe), dass es tatsächlich so einfach wird / ist.

Dieter

 

Datendurchsatz

Unsere bisherigen, auf Kupferleitungen basierenden, Anschlüsse, lassen z.Z. einen Datendurchsatz von bis zu 100 Mbits Download zu. Der Upload ist bei dieser Art von Anschlüssen im nur ca. 40% des Download-Wertes, also ca. 40 Mbits.

Dies sind die Werte bei einem freien, d.h. nur von einer Person und dicht beim Verteilerkasten sitzend, Netz. Sobald sich mehrere Nutzer im Netz befinden und / oder man sich mit dem Anschluss weiter vom Verteilerkasten entfernt befindet, leidet der Datendurchsatz emens und fällt auf bis zu 40% des vorgesehenen Wertes.

Z.Z., d.h. (Kar-)Freitag, den 25.03.2016, um 11:45 Uhr habe ich einen Datendruchsatz von 4 Mbit Down- und unter 1 Mbit Upload bei gebuchten 16 Mbit!

Diese o.e. Nachteile gibt es beim Glasfasernetz nicht. Die Werte für Down- und Upload sind mit jeweils 100 Mbits gleich und man nutzt seine eigene Leitung bis zum PoP (Point of Process), so dass kein Verlust eintritt. Die eigene Leitung reicht für eine normale Nutzung eines Hauses / einer Wohnung aus, d.h. man kann gleichzeitig im Internet surfen, Fernsehen schauen und telefonieren. Eine Steigerung des Datendurchsatzes ist z.Z. auf bis zu 200 Mbits möglich, weitere Steigerungen für noch höhere Datendurchsätze sind im Glasfasernetz technisch ohne weiteres möglich und werden in Zukunft sicherlich angeboten werden.(siehe auch Wikipedia, Link steht rechts)

 

Was ist mit dem bestehenden Vertrag?

Bei vielen ist der Altvertrag bzw. dessen Laufzeit ein Problem. Ich möchte hier mal die unterschiedlichen Szenarien darstellen:

mögliches Risiko aus dem Altvertrag
Anschlusstermin DGF 01.2017 01.2017 01.2017 01.2017
Stillhalte seitens DGF bis 12.2017 12.2017 12.2017 12.2017
Altvertrag Kosten p.Monat 50 € 50 € 50 € 50 €
Abschluss Altvertrag in 10.2014 02.2016 06.2016 10.2016
Vertragsende Altvertrag 10.2016 02.2018 06.2018 10.2018
mögliche Doppelzahlung 0 € 100 € 300 € 500 €

Also: Je später man jetzt einen – z.Z. noch nötigen – Neuvertrag abschließt, je teurer kann es werden, aber normalerweise beträgt das Risiko zu diesem Zeitpunkt maximal € 100.

Und was ist nach 2 Jahren?

Häufig wurde in letzter Zeit das Thema der Anschlussverträge nach den ersten 24 Monaten für „billiges“ Geld gestellt. Was in der Kommunikationsbranche in 24 Monaten los ist, wissen glaube ich die wenigsten. Aber was man bei Glasfaser heute schon weiß ist, dass die Leitung als „FTTH“ (Fiber to the home – Glasfaser bis ins Haus) verlegt wird und darüber hinaus als „offenes Netz“, d.h. auch für alle Mitbewerber nutzbare Leitung, verlegt. Dies gibt uns hinterher, d.h. nach Ablauf des Vertrages mit der Deutschen Glasfaser – genau wie damals bei ISDN und der Telekom – die Möglichkeit, unter allen dann am Markt vorhandenen Mitbewerbern auszusuchen.

Da hierdurch meine / unsere Entscheidung nach 24 Monaten Ergebnisoffen ist,  bleibt mir / uns heute aus meiner Sicht nur das „JA“ zu Deutsche Glasfaser.

Dieter Ascheberg